Körper- & Schädelakupunktur

Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Die traditionelle chinesische Akupunktur (TCM) beschreibt ein Liniensystem am Körper, die in der Längsachse des Körpers verlaufen und als Meridiane bezeichnet werden. Auf diesen Meridianen befinden sich mehr als 600 Punkte, die als Akupunkturpunkte benutzt werden. Durch dieses System fließt die Lebensenergie Qi, mit den Anteilen Yin und Yang, die die Körperfunktionen regulieren. Störungen und ein Ungleichgewicht dieser Energie stellen gemäß der TCM den Ursprung vieler Erkrankungen dar..

Es gibt heute unterschiedliche Möglichkeiten, auf Akupunkturpunkte einzuwirken. Man kann mit Nadeln, durch Wärme (Moxibustion), Ultraschall, Laserstrahlen, durch Druck mit dem Finger oder einem Stift (Akupressur) über die Akupunkturpunkte Einfluss auf bestimmte Organfunktionen nehmen.. Eine weitere Variante ist die Akupunkturschwingungstherapie, bei der Akupunkturpunkte mithilfe der Bioresonanz stimuliert werden – ganz ohne Nadeln. Ich behandele besonders Kinder und ängstliche Patienten mit dieser völlig schmerzfreien Form der Akupunktur.

 

Die "Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto"(YNSA) wurde in den 60er Jahren von dem japanischen Arzt Dr. med. Toshikatsu Yamamoto entwickelt und im Laufe der Jahre kontinuierlich systematisiert.Die YNSA unterscheidet sich von der herkömmlichen Akupunktur sehr deutlich. Sie wird direkt am Kopf ausgeübt und die erzeugten Reize werden auf direktem Wege zum Gehirn übertragen.

Dr. Yamamoto entdeckte ein System von Punkten am Schädel, welches den gesamten Körper abbildet. Er fand ein bis dahin unbekanntes Somatotop. Der Begriff "Somatotop"(griechisch=Körper;Ort) bezeichnet die Abbildung des Körpers auf einem Teil seiner selbst. Auf der gesamten Körperoberfläche befinden sich Somatotope, die meist als Reflexzonen bekannt sind, wie z.B. am Fuß, an der Hand, am Ohr, auf dem Bauch und auch am Schädel.

Die Stimulation der Punkte erfolgt mit feinen Akupunkturnadeln auf der Stirn und an der Schläfenregion und hat sich bei folgenden Krankheitsbildern bewährt:

  • akute und chronische Schmerzsyndrome z.B. Kopfschmerzen, Migräne
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Nervenschmerzen
  • neurologische Erkrankungen z.B. Fazialisparese, Trigeminusneuralgie
  • Schlaganfall
  • Tinnitus
  • funktionelle Störungen

Britta Bens
… die Naturheilpraxis für Ihr Wohlbefinden